Ein Bild zu verschenken fühlt sich riskanter an als eine Flasche Wein. Es hängt danach an einer Wand, jahrelang, sichtbar für alle. Drei Fragen klären das meiste davon vorab.
Welches Format?
Messen Sie die Wand, an die das Bild soll, oder schätzen Sie sie ab. Als Faustregel füllt ein Bild etwa zwei Drittel der freien Fläche über einem Sofa oder einer Kommode. Über einer Anrichte funktioniert ein Format um 40 mal 50 cm, über einem Sofa eher 80 mal 100 cm. Wer unsicher ist, nimmt lieber ein kleineres Bild mit kräftigem Motiv als ein großes, das dann den Raum drückt.
Welches Motiv?
Am sichersten sind Motive mit Bezug zur Person: der Ort, an dem sie aufgewachsen ist, der Hafen, in dem ihr Boot liegt, die Stadt, in der sie studiert hat. Abstrakte Bilder und Akte sind Geschmackssache und eignen sich besser, wenn Sie den Menschen wirklich gut kennen. Blumen und Landschaften sind der ruhige Mittelweg.
Was kostet ein Original?
In der Kollektion Kunst verschenken stehen Bilder ab 150 Euro, die meisten zwischen 250 und 700 Euro. Kleine Formate wie 20 mal 20 cm oder 24 mal 30 cm liegen am unteren Ende, große Leinwände am oberen. Jedes Bild ist ein Unikat und signiert, auf Wunsch mit Echtheitszertifikat.
Wann sollten Sie sich entscheiden?
Bei Bildern aus dem Shop gilt: Was verkauft ist, ist weg, ein zweites davon gibt es nicht. Planen Sie für Verpackung und Versand innerhalb Deutschlands ein paar Tage ein, bei großen Formaten etwas mehr. In Stade können Sie nach Absprache abholen.
Bei einer Auftragsarbeit braucht es deutlich mehr Vorlauf: Motiv abstimmen, malen, trocknen lassen. Wenn Sie das für dieses Weihnachten planen, fragen Sie besser heute als in vier Wochen über das Kontaktformular, dann sage ich Ihnen ehrlich, ob es noch geht.
Wenn es kleiner sein darf
Nicht jedes Geschenk muss ein Bild sein. Eine handbemalte Weihnachtskugel ist dasselbe Handwerk in klein, zwischen 55 und 199 Euro, und sie kommt jedes Jahr wieder aus dem Karton.